Der rote Weiße – mein Liebling unter den Weißweinen
Mit Liebling meine ich den italienischen Pinot grigio. Ich weiß nicht, aber wenn ich Weißwein kaufe, dann greife ich sehr oft zu diesem Tropfen. Schon allein das Phänomen, dass die Haut der Beere rot gefärbt ist, sie aber trotzdem zu den weißen Weinsorten gezählt wird, ist für mich ein erstes Aha-Erlebnis. Sie ist eine Mutation des Spätburgunders, Blauburgunders, eben aus der vielfältigen Familie der Burgunder. Man sollte sich generell immer mehr Gedanken über die Weinflasche machen, die man kauft. Zu oft greift man einfach ins Regal und nimmt die Erste, deren Namen man kennt. Aber wissen tut man nichts über den Wein. Der Pinot grigio kommt nämlich eigentlich aus der Champagne oder dem Burgund nach Deutschland und wird in Italien aufgrund seiner Beliebtheit in den Regionen Friaul, Trentino, Venetien und in Südtirol angebaut. Ich bevorzuge doch wirklich immer den in Italien angebauten Pinot grigio. Er ist ein trockener, dennoch süßer Weißwein, was ich besonders mag. Das nimmt ihm einerseits die Trockenheit und gleichzeitig wird er dadurch nicht zu einem zu süßen Gesöff. Bei dem Kauf eines Pinot grigio ist auf die Farbe zu achten! Meistens sind aus dieser Rebsorte gekelterte Weine kräftig goldgelb und bei sehr guter Qualität nimmt man auch leichte Brauntöne wahr. Ich trinke diesen Weißwein am liebsten zu frischen Gerichten, wie Fisch und Salaten, aber auch mit einer Pasta mit Meerestieren harmoniert er gut.
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